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aktualisiert am

21.05.2012

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Vereinschronik

Der SV DJK Stödtlen wurde im Jahre 1956 als Fußballverein gegründet. In den ersten 15 Jahren leiteten Karl Wolpert, Josef Thorwart, Kaspar Rief, Gottlob Kiefer, Eugen Feil, Eugen Köttel, Helmut Rittweg und Hans Knödl den Verein. Sie mussten den jungen Verein in das Gemeindeleben einbinden. Dabei hatten sie teilweise große Widerstände zu überwinden.

Otto Landgraf wurde 1971 Vorsitzender des Vereins. In seiner Amtszeit gewann  der Verein innerhalb der Bevölkerung mehr und mehr an Bedeutung und Ansehen. Erstmals wurden auch - zunächst im Jugendbereich - sportliche Erfolge erzielt. Und 1975 gelang der Aufstieg in die Kreisliga A, aus der Stödtlen nie wieder abstieg.

Mit der Gründung einer Damengymnastikgruppe öffnete sich der Verein nun auch anderen Sportarten.

1977 baute Alois Reißmüller eine Tennisabteilung auf. In beispielhafter Eigenleistung wurde die Tennisanlage geschaffen und Tennis wurde in Stödtlen zu einer Breitensportart.

Otto Wegrath übernahm 1979 die Vereinsführung. Er leitete den Verein bis 1996 und formte zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Manfred Hald die DJK zu einem modernen Verein. Vielfältige sportliche Freizeitangebote für die Bevölkerung wurden geschaffen. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn der Verein 1996 zum Ehrenvorsitzenden.

So wurde 1985 unter der Federführung von Anton Rathgeb eine Skiabteilung gegründet. Der Steinbrunnen-Skilift ist inzwischen eine Bereicherung für die Skibegeisterten im weiten Umkreis.

Als weiteres Angebot richtete der SV DJK Stödtlen unter Leitung von Edmund Schönherr im Jahr 1990 eine Schachabteilung ein. Die Schachabteilung trennte sich im Jahr 2001 von der DJK Stödtlen und gründete einen selbstständigen Schachverein.

Seit 1992 bietet der Verein Turnen für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen an. In diesem Bereich verzeichnet der Verein den größten Zuspruch, sind doch hier inzwischen mehrere Gruppen mit unterschiedlichen sportlichen Angeboten aktiv.

Die Fußballer  stiegen 1989 erstmals in die Bezirksliga auf. Dieser Erfolg gelang dem damaligen Trainer Franz Mack, der 1996 Vereinsvorsitzender wurde, mit ausschließlich einheimischen Fußballspielern. Nach  drei Jahren musste man leider wieder  in die Kreisliga A absteigen.

1994 gelang der Wiederaufstieg und der SV DJK Stödtlen wurde als Aufsteiger gleich Bezirksligameister  im Bezirk Kocher/Rems und stieg im Jahre 1995 in die Landesliga auf.

In den folgenden Jahren konnte sich Stödtlen in der Landesliga etablieren. Niemand hatte geglaubt, dass sich der kleine Dorfverein in dieser Spielklasse so lange würde halten können. Mit vielen namhaften und traditionsreichen Vereinen konnte sich die DJK in dieser Zeit sportlich messen.

Karl Dirrheimer trainierte die Landesligamannschaft bis zur Winterpause 1995. Ihm folgte Hans Wenninger, dem es gelang, Stödtlens Mannschaft in der Landesliga zu einer festen Größe zu formen. Ab der Saison 2000/2001 wurde die Landesligamannschaft der DJK von Thomas Steidle trainiert. Er war nach dem Weggang von erfahrenen Spielern gezwungen, neue junge Spieler zu integrieren. Dabei war er mit der Mannschaft sehr erfolgreich, denn die DJK erreichte unter ihm Tabellenplätze im oberen Mittelfeld. In der Saison 2003/2004 erhoffte sich der Verein, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erspielen, jedoch war schon in der Hinrunde absehbar, dass der Abstieg drohte. Thomas Steidle trat völlig überraschend vom Traineramt zurück. Hans Wenninger trainierte das Team bis zur Winterpause. Danach übernahm Manfred Raab, ein Stödtlener “Eigengewächs”, das Traineramt. Bis zum letzten Spieltag musste die DJK um den Klassenerhalt bangen, der dann aber glücklich gesichert wurde.

Leider erwischte es dann die DJK in der Spielrunde 2004/2005. Nach 10-jähriger Zugehörigkeit zur Landesliga musste die DJK im Jahre 2005 absteigen.

Auch in der Bezirksliga konnte sich die Mannschaft in der Saison 2005/2006 nicht halten und stieg am Ende in die Kreisliga A ab.

Seit der Runde 2006/2007 versucht die DJK einen Neuaufbau mit jungen eigenen Spielern. Dabei hofft Trainer Alexander Mack, der als Spieler in Stödtlens Landesligamannschaft ausreichend Erfahrung sammeln konnte, dass ehemalige Landesligaspieler des Vereins zunächst das Gerüst der Mannschaft bilden, damit die jungen Spielern die nötige Stabilität finden können.

Im Jahre 2007 feierte der Verein das 50-jährige Vereinsjubiläum. Wie lange vorher angekündigt kandidierte der Vorstand bei der Generalversammlung 2008 nicht mehr. Franz Mack (1. Vorsitzender, seit 2008 Ehrenvorsitzender), Josef Hauber (2. Vorsitzender), Albert Munz (Schriftführer) und August Mack (Kassierer) übergaben nach langjähriger Arbeit für den Verein die Verantwortung in die Hände der nächsten Generation. So führen nun seit 2008 Lukas Lutz und Manfred Wolpert (1. und 2. Vorsitzender), Michael Vaas (Schriftführer) und Peter Rathgeb (Kassierer) den SV DJK Stödtlen.

Im Jahre 2010 übernimmt Julia Baumann das Kassiereramt und ist damit die erste Frau im Vereinsvorstand.

Die 1. Mannschaft belegt in der Runde 2009/2010 den 3. Tabellenplatz. Damit hat das Trainerteam Alexander Mack/Jürgen Erhardt mit der jungen Mannschaft einen ersten Schritt auf dem Weg nach oben gewiesen.

Juliane Petzold wird im Jahr 2011 zur Schriftführerin gewählt. Damit ist die Hälfte des Vereinsvorstands weiblich besetzt.

Die Spielrunde 2010/2011 schließt die Fußballmannschaft des Vereins als Tabellenzweite ab, scheitert aber in der 2. Runde der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga. Alexander Mack beendet seine erfolgreiche Tätigkeit als Trainer. Sein Nachfolger wird Otto Wolpert, der dem Verein seit seiner Kindheit aktiv verbunden ist. Nach seiner Fußballerlaufbahn, die ihn bis in die Landesliga führte, sammelte er Trainererfahrungen beim SV Pfahlheim, SV Lippach und FC Matzenbach.
 

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